Toskana – reisen auch unter Corona-Bedingungen so sicher wie immer

Ja, es ist ein besonderer Sommer, und in meinen Augen ein ganz besonders schöner Sommer, trotz und vielleicht auch durch Corona! Eine etwas andere Sichtweise auf die Situation…

Haus in der Toskana für Ferien
Toskanaferien, Seele baumeln lassen

Es waren schwierige Monate, es waren bewegte Monate und zumindest mir hat das abrupte ausgebremst werden schlussendlich sehr gut getan. Manchmal rennt man und rennt und weiß eigentlich gar nicht warum man rennt, wohin man rennt, ob die Richtung noch stimmt. Man schaut nicht links noch rechts sondern schaut einfach nur, dass man seinen täglichen Kram irgendwie schafft. Und irgendwie immer zu wenig Zeit um alles richtig, richtig zu machen. Und dann plötzlich quitschende Reifen und ein großes STOPP! Verwunderung, Angst, Fassungslosigkeit, ja manchmal sogar Panik und dann trotzdem aber auch Innehalten, Besinnung, Ruhe. Ich habe irgendwann den Fernseher ausgestellt für ganze 4 Monate und mich darauf besonnen, dass die Sonne scheint, wenn ich aus dem Fenster sehe, dass es uns allen ringsherum gut geht (kein einiger Fall weit und breit), dass es mir, wenn es mir nur gelang im Moment zu leben, sehr gut ging. Dankbarkeit war da fast, für dieses Anhalten, das zum Nachdenken zwang und zum Leben ändern. Und glaubt mir ich fühle mich jeden Tag besser damit!

Wie ist nun die aktuelle Situation in der Toskana? Top! Super! Bis auf die dämlichen Masken! Aber die sollen nützlich sein und der Abstand auch. Und so fügt man sich hinein.

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Toskana ist safe und schön

Ich bin am Meer, hier sieht man keinen mit Maske, das Leben ist zur Normalität zurück gekehrt, die Strände sind leerer, au fein. Die perfekte Saison, um Urlaub zu machen und ich fühle mich hier sicherer als in jeder deutschen Stadt, keine Toten, täglich 0 – 5 Neuinifizierte, alles safe. Der Tourismus bleibt trotzdem irgendwie aus, wenige trauen sich. „He, warum kommt ihr nicht?“ möchte ich ihnen zurufen. Wir brauchen euch und es ist traumhaft hier wie eh und je, nur… noch schöner! Weil eben die Städte endlich leerer sind, die Stände auch, das Wasser sauberer und weil… eine neue Sicht auf die Dinge eingetreten ist. Man genießt die Dinge doppelt, den Aperitivo beim Sonnenuntergang, das Meeresrauschen, den Café in der Bar und die Leute die man dabei beobachten, den einfachen Teller Martellipasta mit aglio, oglio und peperoncino, den Duft im Pinienwald, herrlich!!!

Übrigens Führungen ind er Nudelfabrik gibt es dieses Jahr nicht, auch nicht beim Metzger.

Anbieten kann ich die bekannte Wein- und Olivenölprobe auf dem Bioweingut, eine Jeeptoru in Carrara in den Marmorbergen, E-Roller fahren in Lari und Standuppaddling/ Surfen/ Kiten in Marina di Bibbona samt Kursen… und viel Ruhe… und viel Erholung!!!

Also auf, auf traut euch, kommt!!! Ihr werdet wundervolle Ferien verleben, doppelt so schön und wertvoll wie sonst, denn alles was uns bisher normal erschien ist nur doppelt so schön! Che bella vita!!!

www.toskanaferien.de

www.immobilientoskana.com

www.immobilientoskana.com/Projekt-Leben-mit-Freunden-in-der-Toskana.htm

Leben mit Freunden in der Toskana
Lari – immer eine Reise wert!

One Comment

  1. Hallo Kristina,

    es war sehr interessant zu lesen, wie du die „Quarantena“ erlebt hast, die bei uns in der Lombardei schon Ende Februar von einem Tag zum anderen alles stillgelegt hat. Auch wir haben irgendwann das Telegiornale satt gehabt und einfach nicht mehr geschaut, uns auf unser „beschränktes“ und doch so spannendes „neues“ Leben konzentriert, die Kinder mit Fernunterricht und wir im Homeoffice. Um dem Ganzen etwas Positives abzugewinnen. Anfang Mai habe ich eine anonyme Online-Umfrage unter Bekannten in Deutschland und Italien zu ihren Stimmungen und Erkentnissen in der Zeit daheim gestartet. Davon berichte ich derzeit auf meinem Blog tuttopaletti.com.
    Ich hoffe, es sind doch noch Touristen in deine schöne Gegend gekommen, wir selbst fahren jetzt auch in die Toskana, in die Nähe von Siena.
    Und ja: Masken sind Ausdruck von Respekt und Vorsicht. Kürzlich, nach einer Woche in Deutschland, kamen mir hier im Restaurant, wo alle Kellner Mundschutz tragen, fast die Tränen. Es war ein „Endlich-wieder-Zuhause-Gefühl“ und tiefe Dankbarkeit für die Akzeptanz der Regeln, ein Verhalten, das ich in Deutschland oft vermisst habe. Nach 19 Jahren Italien ist gerade jetzt ein Moment, in dem ich sage: Ich lebe gerne hier.
    Wünschen wir uns, gesund und gut durch den Herbst zu kommen. Mit gegenseitiger Rücksichtnahme kann es gelingen.
    Liebe Grüße aus Malnate bei Varese, Anke

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